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SCB verklagt IIHF

Die Leitung des SC Berns hat bekannt gegeben, den IIHF auf 1.2 Mio CHF Schadensersatz eingeklagt zu haben.

Lüthi hatte in den vergangenen Monaten bei der IIHF erfolglos eine Entschädigung eingefordert. Nun zieht er den Streit vor ein Schiedsgericht. Lüthi reklamiert das ausgefallene Preisgeld in der Höhe von 400 000 Euro, das dem SCB für die letzten beiden Jahre gemäss dem Vertrag vom 22. April 2008 zugestanden hätte. Zudem macht er Personalinvestitionen von 600 000 Franken geltend, die der Klub im Zusammenhang mit der Champions Hockey League getätigt habe. Inklusive Zinsen beläuft sich seine Forderung auf rund 1,2 Millionen Franken.

Die Klage der Personalinvestitionen wird aussichtlos sein, jedoch könnte die Klage auf das entgangene Preisgeld durchaus Erfolg haben. Sollte diese durchkommen, würden alle qualifizierten Teams bestimmt nachziehen und das Ausfallenlassen des Wettbewerbs könnte für den IIHF sehr teuer zu stehen kommen.

Vom Verband gibt es bis Anhin keine Stellungnahme, da man noch nichts von der Klage erfahren habe. Man sagt aber, dass niemandem geholfen sei, sollte der SC Bern diesen Schritt wirklich begangen haben.

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